Idioma: Deutsch
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Die Ausstellung vermittelt Einblicke in das Leben und Werk Hannah Höchs, wobei ihr malerisches und zeichnerisches ¼uvre unberücksichtigt bleibt. Im Mittelpunkt steht die Auswahl ihrer bedeutenden Collagen, die in über fünf Jahrzehnten entstanden sind. Das dadaistische Prinzip der Fotomontage, an dessen Entwicklung Hannah Höch gemeinsam mit Raoul Hausmann zu Beginn des 20.
Jahrhunderts maßgeblich beteiligt war, benutzte sie zeitlebens als künstlerisches Gestaltungsmittel. Ohne sich einem programmatischen Formenkanon zu verschreiben, eröffnete sie durch die vielfältige Kombination widersprüchlicher Sequenzen, ausgeschnitten aus Illustrierten, Prospekten und Fotografien, neue irritierende Bildwelten. Ihre Kritik an den politischen Verhältnissen und tradierten Geschlechtsrollen verarbeitete Hannah Höch subtil verschlüsselt in halluzinatrischen Pflanzenbildern und grotesken Szenerien absurder Mischwesen.
Zur Ausstellung liegt ein Katalog vor.