Magacín digital de cultura contemporánea
AÑO 20 - Martes, 21 de Abril de 2026 a las 10:57:48 - Madrid (Spain-Europe)

TRADUCCIÓN

'Going staying. Movement, Body, Place in Contemporary Art'. Kunst Museum Bonn
© Pilar Albarracín
Viva España / Long Live Spain, 2004
Acción para vídeo / Video performance, 3' 30"
Documentación fotográfica / Photo documentation
Courtesy the artist
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Idioma:  Deutsch
nexo5.com
Die Ausstellung gehen bleiben umfasst rund 80 Installationen, Objekte, Videos, Dokumentationen von Performances, Fotos, Zeichnungen von 37 internationalen Künstlerinnen und Künstlern aus den sechziger Jahren bis heute, die von der Bewegung sprechen und von Orten, an denen die Bewegung anhält. Sie zeigen das Gehen und das Bleiben als unmittelbare, freie oder erzwungene Erfahrungen, die an den Körper gebunden sind und damit auch Erfahrungen von Identität vermitteln, so rudimentär diese erscheinen mag.

Sie befragen prinzipielle Möglichkeiten der Selbstwahrnehmung und Selbstvergewisserung, der Beziehung zu Raum, Ort, Zeit, formulieren im Gehen und Bleiben aber auch historische, gesellschaftliche und biographische Erfahrungen. Sie entwerfen Modelle für andere Möglichkeiten zu leben und sehen im Gehen ebenso eine Metapher für das Transitorische und Flüchtige, das Vergehen der menschlichen Existenz. So umspannt die Ausstellung die verwirrende Gleichzeitigkeit der Empfindung, die Gehen und Leben, Bleiben und Erstarrung in eins setzt, andererseits im Gehen ein nomadisch ruheloses Umherirren, im Bleiben ein Ankommen bei sich selbst erkennt.

Die Kunst der Gegenwart hat für die Erfahrungen zwischen Bewegen und Verharren, Weg und Ziel vielfältige Bilder gefunden. Sie umschließen, wie die Ausstellung darstellt, die grundsätzliche Thematisierung des Gehens, im Atelier, in der Stadt, in der Landschaft, bis zur äußersten physischen Grenze. Sie formulieren die Macht sozialer Deformation und politischer Gewalt, entwerfen aber auch utopische Visionen der Veränderung. Sie zeigen vom Leben besetzte Objekte und Räume, Türen, Betten, mobile Orte des Wohnens, Zeichen der Ankunft, Erwartung und Passage, die vom schwankenden Sinn des Gehens wie des Bleibens sprechen.

Gezeigt werden Werke von Marina Abramoviç/Ulay, Absalon, Pilar Albarracín, Helena Almeida, Darren Almond, Ulf Aminde, Janine Antoni, Samuel Beckett, Joseph Beuys, David Claerbout, Willie Doherty, Olafur Eliasson, Hamish Fulton, Regina José Galindo, Mona Hatoum, William Kentridge, Kimsooja, Kri‰tof Kintera, Sigalit Landau, Richard Long, Kris Martin, Bruce Nauman, Astrid Nippoldt, Julia Oschatz, Tony Oursler, Paul Ramírez Jonas, Pipilotti Rist, Michal Rovner, Seifollah Samadian, Nancy Spero, Jan Verbeek, Bill Viola, Katefiina Vincourová, Franz Erhard Walther, Rachel Whiteread, Andrea Zittel.
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